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    <title>Søren&#39;s Blog</title>
    <link>https://soeren.one/de/</link>
    <description>Recent content on Søren&#39;s Blog</description>
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    <item>
      <title>Bucket-List gelöscht</title>
      <link>https://soeren.one/de/2026/bucketlist-deleted/</link>
      <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 22:00:00 +0200</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2026/bucketlist-deleted/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Während ich ein paar ruhige Tage im schwäbischen Hinterland genieße, habe ich über die &lt;a href=&#34;https://soeren.one/bucketlist&#34;&gt;Bucketlist-Seite&lt;/a&gt; nachgedacht. Die gibt es auf diesem Blog noch nicht &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2026/reflecting/&#34;&gt;lange&lt;/a&gt; - und trotzdem - habe ich sie heute umgebaut und damit beerdigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte die Seite eingeführt, weil ich sie auf einigen anderen Blogs gesehen habe und dachte das sei eine coole Idee. Damals habe ich auf einen &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2026/race-day/&#34;&gt;Halbmarathon&lt;/a&gt; trainiert, den ich in weniger als zwei Stunden (und damit mehr als 20min schneller als beim vorherigen Mal) schaffen wollte. Ein „richtiges“ Ziel. Ich war motiviert mehr solche Dinge zu tun und darüber zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute, bin ich mir da nicht mehr so sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klar, habe ich so was wie Ziele im Kopf, Ideen oder Überlegungen was ich im Leben erreichen, haben, tun möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und gleichzeitig gab es in letzter Zeit ein paar Dinge, die mich ins Grübeln gebracht haben. Bei der Arbeit habe ich einen Test über meine Führungsqualitäten gemacht bei dem unter anderem raus kam, dass ich kaum langfristige Ziele habe geschweige denn dran bleibe, um sie zu erreichen. Klar habe ich mich als erstes über das Ergebnis geärgert und den ganzen Test angezweifelt. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher denke ich mir: stimmt, irgendwie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Schule war ich ein halbes Jahr in Australien und Neuseeland. Damals habe ich viele Pläne gemacht. Wo und was ich arbeiten werde. Wo und wie ich reisen werde. Was ich alles sehen und erkunden werde. In den meisten Fällen waren die Pläne nach ein paar Tagen oder Wochen verworfen. Das mit dem Job hatte nicht geklappt, ich hatte den Bus verpasst, das Wetter hat nicht gepasst, oder ich hatte jemand interessantes kennengelernt und wollte lieber mit denen ein Stück weiterreisen statt allein meinem Plan zu folgen. Ich lernte es zu schätzen mehr in den Tag hinein zu leben, zu schauen was sich ergibt, eine grobe Idee zu haben, aber jederzeit offen für Veränderungen zu sein. Frei zu sein. Statt frustriert, wenn etwas nicht klappt wie geplant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Tage bin ich (wieder) über &lt;a href=&#34;https://castro.fm/episode/gqj1YL&#34;&gt;diesen TED Talks Podcast&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://andreas-spiegler.de/blog/bucketlist&#34;&gt;diesen Blog-Post&lt;/a&gt; (🇩🇪) gestolpert (ich hatte &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2026/bucketlist-feelings/&#34;&gt;dazu gebloggt&lt;/a&gt;). Im Podcast fand ich vor allem den Gedanken spannend, dass sich Ziele zu setzen bedeutet - vielleicht - Ziele zu erreichen, dass diese Ziele aber nicht unbedingt das beste sind was ich hätte erreichen können. Gleichzeitig sind unerreichbare Ziele schlecht für die Motivation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich entschieden, die Bucketlist zu löschen. Die URL bleibt (&lt;a href=&#34;https://www.w3.org/Provider/Style/URI&#34;&gt;aus Gründen&lt;/a&gt;) - wird aber lediglich auf diesen Post verweisen. Einige Punkte aus der Liste, habe ich auf &lt;a href=&#34;https://soeren.one/about&#34;&gt;&lt;code&gt;/about&lt;/code&gt;&lt;/a&gt; verschoben.&lt;/p&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Nochmal 10k</title>
      <link>https://soeren.one/de/2026/barocklauf/</link>
      <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2026/barocklauf/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit dem &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2026/race-day/&#34;&gt;Halbmarathon&lt;/a&gt; hatte ich die Laufschuhe selten an. Um genau zu sein, einmal für 3.5km. Dazu hat es 33 Grad an diesem sonnigen Freitagabend. Beste Voraussetzungen für einen 10 Kilometer Lauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber, nach einer harten Woche können wir beide ein bisschen Ablenkung für den Kopf gebrauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Strecke durch Ludwigsburg ist schön, aber anstrengend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir starten schnell, sind bis Kilometer 7 etwa 90 Sekunden vor der Zielzeit, verlieren am Ende aber gegen Schotter, Höhenmeter, und die Hitze. Mit knapp 56min ist es keine Bestzeit, aber es hat Spaß gemacht.&lt;/p&gt;


&lt;div class=&#34;activity-card activity-card--run&#34;&gt;

  &lt;div class=&#34;activity-card__top&#34;&gt;

    &lt;div class=&#34;activity-card__label&#34;&gt;
      RUN
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&#34;activity-card__date&#34;&gt;
      10 July 2026
    &lt;/div&gt;

  &lt;/div&gt;

  &lt;div class=&#34;activity-card__distance&#34;&gt;
    10 km
    &lt;span&gt;km&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;

  &lt;div class=&#34;activity-card__title&#34;&gt;
    10k
  &lt;/div&gt;

  &lt;div class=&#34;activity-card__divider&#34;&gt;&lt;/div&gt;

  &lt;div class=&#34;activity-card__stats&#34;&gt;

    &lt;div class=&#34;activity-card__stat&#34;&gt;
      &lt;div class=&#34;activity-card__value&#34;&gt;
        00:55:54
      &lt;/div&gt;

      &lt;div class=&#34;activity-card__key&#34;&gt;
        TIME
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&#34;activity-card__stat&#34;&gt;
      &lt;div class=&#34;activity-card__value&#34;&gt;
        5:35
        &lt;span&gt;/km&lt;/span&gt;
      &lt;/div&gt;

      &lt;div class=&#34;activity-card__key&#34;&gt;
        PACE
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&#34;activity-card__stat&#34;&gt;
      &lt;div class=&#34;activity-card__value&#34;&gt;
        88 m
      &lt;/div&gt;

      &lt;div class=&#34;activity-card__key&#34;&gt;
        ELEVATION
      &lt;/div&gt;
    &lt;/div&gt;

  &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Phishing Risiko minimieren</title>
      <link>https://soeren.one/de/2026/minimize-phishing-risk/</link>
      <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2026/minimize-phishing-risk/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als technisch affine Menschen fühlen wir uns sicher vor Phishing-Attacken. Ist doch alles offensichtlich, wenn der nigerianische Prinz nach meiner Kreditkarte fragt oder mir fremdsprachige Rechnungen an meine private Emailadresse geschickt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber, so einfach ist es nicht immer. Ich hatte in der Familie kürzlich einen Fall - und aufgefallen ist es erst kurz vor der Kreditkarte. Name und Anschrift waren da schon in ein Fake-Formular eingetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine gute Gelegenheit nochmal meine Tipps zusammenzufassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Allgemein&lt;/strong&gt; Aufmerksam sein. Genau lesen. Das hilft in den meisten Fällen und hätte es in diesem konkreten vermutlich auch. Passt die URL zur offiziellen Domain des Anbieters, sind Rechtschreibfehler im Text (die werden Dank KI immer seltener)? Gefährlich wird es, wenn die Nachricht &amp;ldquo;irgendwie ins Bild passt&amp;rdquo;, ich also bspw. auf ein Paket warte und die Nachricht vermeintlich vom Zusteller kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jede Menge E-Mail Adressen&lt;/strong&gt;. Ich nutze eine eigene Domain. Das erlaubt mir relativ leicht für X &lt;a href=&#34;mailto:elon@domain.com&#34;&gt;elon@domain.com&lt;/a&gt;, für facebook, &lt;a href=&#34;mailto:mark@domain.com&#34;&gt;mark@domain.com&lt;/a&gt; und für LinkedIn &lt;a href=&#34;mailto:daniel@domain.com&#34;&gt;daniel@domain.com&lt;/a&gt; zu benutzen (ist natürlich alles Fake, da ich &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2024/give-up-social-media/&#34;&gt;keine dieser Plattformen nutze&lt;/a&gt;). Wenn nun also meine vermeintliche Bank an &lt;a href=&#34;mailto:shady-store@domain.com&#34;&gt;shady-store@domain.com&lt;/a&gt; schreibt weiß ich sofort - egal wie echt es aussieht - dass das nicht von meiner Bank sein kann, die ja nur &lt;a href=&#34;mailto:bank@domain.com&#34;&gt;bank@domain.com&lt;/a&gt; kennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Gmail kann man das Gleiche mit den „+Adressen&amp;quot; erreichen, in Fastmail mit „&lt;a href=&#34;https://www.fastmail.com/features/masked-email/&#34;&gt;masked Email&lt;/a&gt;&amp;quot; oder in iCloud mit „&lt;a href=&#34;https://support.apple.com/en-gb/guide/icloud/mm9d9012c9e8/icloud&#34;&gt;hide my email&lt;/a&gt;&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jede Menge Passwörter&lt;/strong&gt;. Dritte Empfehlung: Jeder Dienst sein eigenes Passwort. Die ich mir natürlich nicht alle merke, sondern in einem Passwort-Safe speichere. Sollte ich auf eine Phishing-Attacke hereinfallen und meine Zugangsdaten auf der Fake-Webseite eingeben, ist zumindest nur dieses Passwort verloren und nicht alle meine Zugänge betroffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jede Menge falsche Erinnerungen&lt;/strong&gt;. Ich hab das länger nicht gesehen, aber es gibt Fragen zur Passwort-Wiederherstellung. Fragen wie: Mädchenname der Mutter, Name des ersten Haustieres, etc. Ich behandle diese analog zu Passwörtern. Da stehen nie echte Angaben drin, sondern zufällig generierte, die in meinem Passwort-Safe gespeichert sind. Ja, ich bin mir sehr sicher, dass der Mädchenname meiner Mutter &amp;lt;,$}¥sifnrl/&amp;amp;,‘&amp;gt; ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wollte auf Kev‘s Artikel verweisen wie er seine Email-Domains aufgesetzt hat, weil ich das auch einen sehr guten Ansatz finde, bin dabei aber &lt;a href=&#34;https://kevquirk.com/i-was-nearly-phished&#34;&gt;nochmal über diesen Post&lt;/a&gt; gestolpert. Man sieht - wir müssen alle vorsichtig sein.&lt;/p&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>I&#39;ll read it</title>
      <link>https://soeren.one/de/2023/i-will-read-it/</link>
      <pubDate>Fri, 29 Dec 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2023/i-will-read-it/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://manuelmoreale.com&#34;&gt;Manuel Moreale&lt;/a&gt; hat einen hilfreichen Artikel für alle geschrieben, die darüber nachdenken, einen Blog zu starten. Er nennt zwei Probleme, die angehende Blogger haben:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;sie wissen nicht, worüber sie schreiben sollen, und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Befürchtung, dass es niemand lesen wird&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Für das erste Problem empfehle ich &lt;a href=&#34;https://manuelmoreale.com/unsolicited-blogging-advice&#34;&gt;diesen Artikel von Manuel&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://meadow.bearblog.dev/who-am-i-writing-for/&#34;&gt;diesen von Meadow&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&#34;https://alienlebarge.ch/bookmarks/2023/11/what-to-blog-about-when/&#34;&gt;diesen von alienlebarge&lt;/a&gt; zu lesen. Sie bieten Themenvorschläge an, aber auch Gedanken dazu es nicht mit dem Perfektionismus zu übertreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das zweite Thema betrifft, so bietet Manuel an, &lt;a href=&#34;https://manuelmoreale.com/i-ll-read-it&#34;&gt;der erster Leser&lt;/a&gt; zu sein. Mir gefällt die Idee und möchte mitmachen. Wenn du einen Blog starten willst oder bereits Artikel geschrieben hast, lass es mich wissen. Ich werde es lesen. Ich bin nur eine E-Mail entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derzeit lese ich mehr als 100 Blogs regelmäßig. Einige von ihnen schreiben täglich, andere nur einmal im Monat oder im Jahr. Sie decken auch einen bunten Strauß von Themen ab. Alle sind interessant, und ich bin überzeugt, dass auch deiner es sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt nur zwei Bedingungen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;dein Blog muss entweder auf Deutsch oder Englisch geschrieben sein, und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;dein Blog muss einen RSS-Feed haben, damit ich über neue Beiträge informiert werde.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du einen weiteren regelmäßigen Leser für deinen Blog suchst - schick ihn mir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich freue mich darauf, bald noch mehr tolle Blogs zu lesen!&lt;/p&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Wanderung von Deutschland nach Italien (E5)</title>
      <link>https://soeren.one/de/2022/e5/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Sep 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2022/e5/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute ist es soweit. Um 08:30 treffen wir uns bei D, Kaffee in der Hand, irgendwo zwischen verschlafen und aufgeregt. Dann geht’s los nach Oberstdorf, parken in der Nähe der Nebelhornbahn. Start in unser E5-Abenteuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/1.jpeg&#34; alt=&#34;Start&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;tag-1-oberstdorf--kemptner-hütte&#34;&gt;Tag 1: Oberstdorf → Kemptner Hütte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die erste Etappe wiegte uns in falscher Sicherheit: 10 Kilometer flach bis nach Spielmannsau. Dann die erste echte Herausforderung: 3 Kilometer und 800 Höhenmeter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/2.jpeg&#34; alt=&#34;First Climb&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war komplett fertig, und der letzte Abschnitt wurde richtig brutal. Die Stimmung hob sich nur mit dem Gedanken an Kaiserschmarrn auf der Hütte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 16:00 kamen wir an – und es gab keinen Strom. Kein Licht, kein Netz, nichts. Also saßen wir einfach im Gras. Irgendwann durften wir einchecken und Flaschenbier kaufen (Zapfanlage ging nicht). Wir erfuhren, dass eine Baustelle die Stromleitung beschädigt hatte. Gegen 18:00 wurde per Hubschrauber ein Generator eingeflogen. Alpine Problemlösung vom Feinsten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/3.jpeg&#34; alt=&#34;Helicopter&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h3 id=&#34;tag-2-kemptner-hütte--memminger-hütte&#34;&gt;Tag 2: Kemptner Hütte → Memminger Hütte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Schlaf war … begrenzt. Der Typ im Nachbarbett hat bis 01:00 Filme geschaut und seine Stirnlampe in eine persönliche Disko verwandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 07:30 ging’s los. Erst etwas rauf, dann wieder runter. Wir machten einen Abstecher zu einem Wasserfall und überquerten eine Hängebrücke, die mehr schaukelte, als uns lieb war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/5.jpeg&#34; alt=&#34;Cows&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Holzgau: Landjäger-Pause. Dann teilte sich die Gruppe: A nahm zusätzliche 14 km und 300 Höhenmeter in Angriff, während D und ich den Bus nahmen (leicht beängstigende Fahrt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte 2,5-stündige Anstieg begann entspannt, zog sich aber am Ende ziemlich. Die Hütte zeigte sich erst in den letzten 10 Minuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir duschten, richteten uns ein und trafen unsere Begleiter für die nächsten Tage. A kam etwa zwei Stunden später an. Die Getränke waren teuer. Sehr teuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/6.jpeg&#34; alt=&#34;Drinks&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h3 id=&#34;tag-3-memminger-hütte--zams&#34;&gt;Tag 3: Memminger Hütte → Zams&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Alle waren um 05:00 wach – dank einer Gruppe Kinder, die wie Elefanten durch den Schlafsaal trampelten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tag begann mit einem Anstieg über einen Pass bei leichtem Regen. Der letzte Aufstieg war steil, aber der Blick ins nächste Tal machte alles wett.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/8.jpeg&#34; alt=&#34;Lake View&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/9.jpeg&#34; alt=&#34;The View!&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann kam der Abstieg: 1.900 Meter nach unten. Beide Hütten unterwegs waren geschlossen. Bekannte Gesichter tauchten immer wieder auf, Gespräche ergaben sich ganz von selbst.&lt;br&gt;
Der Weg zog sich, und diese „gut ausgebauten Wanderwege“? Eher nicht. A ist zweimal gestürzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wir schließlich Zams sahen, ließen wir uns erst mal für 20 Minuten ins Gras fallen. Im Ort deckten wir uns im Supermarkt ein, holten ein Bier und nahmen die Gondel zu einer ziemlich fragwürdigen „Mittelstation“ (im Grunde eine Plattform auf einem Pfosten).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/10.jpeg&#34; alt=&#34;The look back&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h3 id=&#34;tag-4-zams--braunschweiger-hütte&#34;&gt;Tag 4: Zams → Braunschweiger Hütte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir nahmen die erste Gondel und folgten einem Panoramaweg, um etwa eine Stunde zu sparen. Angeblich der härteste Tag – aber der Morgen fühlte sich fast flach an. Wir kamen gut voran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/12.jpeg&#34; alt=&#34;Panoramic Trail&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/13.jpeg&#34; alt=&#34;Mittelberg&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bus nach Mittelberg, dann ein Stopp im Gletschercafé für Kaffee und Kuchen – genau als der Regen einsetzte. In einem Moment göttlicher Eingebung schickten wir zwei Rucksäcke mit der Materialseilbahn nach oben. Ohne das hätten D und ich es wahrscheinlich nicht geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/14.jpeg&#34; alt=&#34;E5&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Aufstieg begann wunderschön entlang von Wasserfällen, wurde dann aber steil, steinig und zunehmend unangenehm, als der Regen stärker wurde und Nebel aufzog.&lt;br&gt;
Die Erleichterung bei der Ankunft war riesig. Lange Duschen, ein weiteres 100€-Abendessen und eine unruhige Nacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/15.jpeg&#34; alt=&#34;Climb&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/16.jpeg&#34; alt=&#34;Fog &amp;amp; Rain&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h3 id=&#34;tag-5-braunschweiger-hütte--martin-busch-hütte&#34;&gt;Tag 5: Braunschweiger Hütte → Martin-Busch-Hütte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir wachten auf – mit 30 cm Neuschnee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Hüttenwirt empfahl eine einfachere Route: zur Gondel und ins Tal fahren. Aber auch: heute gehen, oder die nächsten drei Tage festsitzen.&lt;br&gt;
Also liefen wir los, in einer langsamen Reihe, Sichtweite etwa 50 Meter, durch den Schnee stapfend. Am Ende waren alle stolz – aber ehrlich gesagt: es war gefährlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/17.jpeg&#34; alt=&#34;Snow&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erreichten die Gondel und warteten 30 eiskalte Minuten im Schneesturm, bis sie endlich lief. Unten erfuhren wir, dass an diesem Tag nur zwei Busse fahren würden. Verpasst man die, sitzt man fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir überlegten abzubrechen. Stattdessen nahmen wir den Bus nach Vent und wanderten entspannt zur Hütte. Plan: morgen je nach Wetter neu entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h3 id=&#34;tag-6-richtung-meran&#34;&gt;Tag 6: Richtung Meran&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir mussten einen Bus in Meran erwischen, also starteten wir früh. Der Hüttenwirt meinte, das Gehen sei in Ordnung …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es lag Schnee, aber der Weg war noch erkennbar. Den Abstecher zur Ötzi-Fundstelle ließen wir aus und gingen weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/18.jpeg&#34; alt=&#34;Ötzi Detour&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bedingungen wurden schlechter: tieferer Schnee, kaum erkennbare Wege, beißende Kälte. Nahe der Similaunhütte reichte der Schnee bis zu den Knien. Den Aufstieg schafften wir im Zeitplan. Über 3.000 Meter Höhe – ein Novum auf dieser Tour.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/19.jpeg&#34; alt=&#34;3k&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann kam der gefährlichste Teil der ganzen Reise: der Abstieg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein schmaler Pfad, auf der einen Seite Fels, auf der anderen ein gewaltiger Abhang. 1.500 Meter hinunter zu einem Stausee. Überall Schnee und Eis. Ein Ausrutscher hätte einen Sturz bedeutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der schlimmste Abschnitt war eine vereiste Schräge, nur durch ein Stahlseil gesichert. Wir sind mehr gerutscht als gegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/20.jpeg&#34; alt=&#34;Icy descent&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Langsam wurde es wärmer. Der Abstieg flachte ab, und es fühlte sich endlich nach Italien an – nach Zielgerade.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/21.jpeg&#34; alt=&#34;Italy&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit müden Beinen gingen wir die letzten Kilometer. Als wir den Stausee erreichten, war die Erleichterung riesig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://soeren.one/2022/e5/22.jpeg&#34; alt=&#34;Target&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bus nach Meran. Essenssuche. Dann eine große, wohlverdiente Pizza nahe dem Busbahnhof.&lt;br&gt;
Von dort: Flixbus nach München, Regionalzug Richtung Heimat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Was als Wanderung begann, wurde zu einem echten alpinen Abenteuer – mit Stromausfällen, Hubschraubereinsätzen, Schneestürmen, brenzligen Situationen und unvergesslichen Momenten. Nicht alles lief nach Plan. Aber genau das hat es so besonders gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;hr&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>This is democracy day!</title>
      <link>https://soeren.one/de/2021/democracy-day/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 19:00:05 +0100</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2021/democracy-day/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;20. Januar 2020 - 17:47 CET:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=j3a6n_1owPY&#34;&gt;Habemus president&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach turbulenten Jahren fällt vielen vermutlich ein Stein vom Herzen, dass die Amtseinführung des neuen US Präsidenten ohne größere Pannen verlaufen ist und Joe Biden planmäßig um 11:47 Ortszeit vereidigt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
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&lt;br&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>100 Days To Offload</title>
      <link>https://soeren.one/de/2021/100daystooffload/</link>
      <pubDate>Fri, 08 Jan 2021 19:00:05 +0100</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2021/100daystooffload/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich lese immer noch gern Blogs. Die Kurzlebigkeit der Social Media Dienste hat mich immer nur so semi begeistert. Und auf einem dieser Blogs bin ich dieser Tage auf die &lt;em&gt;&lt;a href=&#34;https://100daystooffload.com/&#34;&gt;100 Days To Offload&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; von &lt;a href=&#34;https://fosstodon.org/@kev&#34;&gt;Kev Quirk&lt;/a&gt; gestoßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Idee ist 100 Beiträge auf dem eigenen Blog während eines Jahres zu veröffentlichen. Die einzelnen Beiträge müssen nicht übermäßig lang oder tiefgründig sein, es geht eher darum überhaupt was zu schreiben und es zu einer Regelmäßigkeit zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde also versuchen in diesem Jahr wieder mehr zu bloggen. Ich glaube 100 ist für mich ein bisschen hoch gegriffen, aber wenn es Ende des Jahres 50, 40, oder auch nur 20 Beiträge sind, ist es immer noch mehr als in den vergangenen Jahren. Und jetzt, da ich herausgefunden habe, wie ich gut &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2020/hugo-blogging-ipad/&#34;&gt;vom Tablet aus bloggen&lt;/a&gt; kann, ist es vielleicht auch ein bisschen leichter. :smile:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit ich den Überblick nicht verliere, werde ich alle Beiträge mit dem Tag &lt;a href=&#34;https://soeren.one/de/tags/100daystooffload/&#34;&gt;100DaysToOffload&lt;/a&gt; versehen und auch, wenn ich heute erst hierüber schreibe, zähle ich dreisterweise die drei Beiträge dieses Jahr mit. Also &amp;hellip; nur noch 96 😅&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;hr&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Bloggen vom iPad</title>
      <link>https://soeren.one/de/2020/hugo-blogging-ipad/</link>
      <pubDate>Mon, 28 Dec 2020 12:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2020/hugo-blogging-ipad/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Leider versanden Ideen für neue Blog-Beiträge bei mir häufiger, weil mir der &lt;em&gt;Aufwand&lt;/em&gt; zu groß vorkommt abends den Laptop nochmal hochzufahren und die Gedanken zu ordnen. Ich bin daher immer auf der Suche nach Möglichkeiten die Hemmschwelle, so weit wie möglich abzusenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als guten Ansatz könte ich mir vorstellen, den Laptop aus der Gleichung zu streichen und von einem Gerät zu bloggen, das ich eh andauernd in der Hand habe: Smartphone oder Tablet zum Beispiel. Weil das Handy-Display aber vielleicht doch ein bisschen klein ist, schaue ich mir heute an, ob ich &lt;em&gt;gut&lt;/em&gt; vom iPad aus bloggen kann. Und &lt;strong&gt;ja&lt;/strong&gt;, dieser Artikel ist komplett auf dem iPad entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Unterbau für mein Blog nutze ich &lt;a href=&#34;https://soeren.one/de/tags/hugo/&#34;&gt;Hugo&lt;/a&gt;, das ich (&lt;a href=&#34;https://soeren.one/2019/hugo-mit-git-auf-uberspace-benutzen&#34;&gt;wie her beschrieben&lt;/a&gt;) auf einem &lt;a href=&#34;https://soeren.one/tags/uberspace&#34;&gt;uberspace&lt;/a&gt; betreibe. Das hat den Vorteil, das ich einen Teil der Magie auf den Server auslagern kann. Konkret habe ich im &lt;a href=&#34;https://soeren.one/tags/git&#34;&gt;Git&lt;/a&gt;-Repository auf dem Server einen &lt;code&gt;post-update&lt;/code&gt;-Hook eingerichtet. Dieser erstellt die statischen Files automatisch nach jedem Commit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem i-Device muss ich demnach Hugo nicht installiert haben sondern benötige lediglich einen Git-Client und einen Texteditor. Beides habe ich in &lt;a href=&#34;https://workingcopyapp.com/&#34;&gt;Working Copy&lt;/a&gt; gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die App kostet ein bisschen was, ist aus meiner Sicht aber jeden Cent wert. Vor allem, weil es hervorragend in &lt;a href=&#34;https://soeren.one/tags/ios&#34;&gt;iOS&lt;/a&gt; eingebunden ist. So ist das Repository bspw. über die Dateien-App aufrufbar - ich kann den Inhalt also mit vielen verschiedenen Apps bearbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Workflow gestaltet sich nun wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Innerhalb von Working Copy dupliziere ich ein existierendes Markdown-File als Grundlage für den neuen Artikel und passe den YAML-Header an.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im integrierten Texteditor öffne ich die neue Datei und schreibe den Artikel. Für ein bisschen mehr Syntax-Highlighting, kann man die Datei auch in einem externen Editor (bspw. Textastic) öffnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn ich Screenshots oder andere Dateien einbinden möchte, speichere ich diese über die iOS-Dateien-App direkt im &lt;code&gt;static&lt;/code&gt;-Ordner des Repositories.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn ich fertig bin, nutze ich Working Copy um die Änderungen zu committen und anschließend ins Repository zu pushen. Der uberspace aktualisiert dann automatisch den Blog.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Einfacher gehts kaum.&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;br&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Alltag</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-10/</link>
      <pubDate>Fri, 26 Oct 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-10/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist wieder Alltag. Keine aufregenden Ausflüge, keine besonderen Erlebnisse. Wir haben uns eingelebt, alles folgt gewissen Routinen und es fühlt sich im Moment mehr so an, dass wir nur darauf warten, bis unsere Zeit hier abgelaufen ist. Das klingt so natürlich ziemlich negativ, was nicht der Fall ist. Ja, es gibt Tage da würde ich mir wünschen, dass schon Mitte Dezember wäre und der Aufenthalt damit bald vorbei, andererseits gibt es aber auch Tage wo ich mich einfach an der Gesellschaft meiner neuen Freunde, dem britischen Leben und der Landschaft hier erfreuen kann. Auch das Wetter ist irgendwie annehmbar. Man muss sich halt darauf einlassen und nicht unbedingt viele Fotos von tollen Sandstränden anschauen. Was steht also an? Ich habe noch eine Woche Zeit bis mein erster Essay eingereicht werden muss, diese Woche hatte ich die erste Präsentation und weil die Uni hier nicht so wirklich erfüllend ist, habe ich mich noch für zwei Online-Kurse für Statistik eingeschrieben. Ja, das macht mir doch deutlich mehr Spaß als die philosophischen Hintergründe politischer Staatstheorie (Thema des erwähnten Essays) zu ergründen. Ich besuche also einen Kurs zu Biostatistik auf der edX-Plattform von Harvard und seit heute auch noch Statistiks 101 auf Udacity, einfach weil ich auch diese Plattform testen wollte. Ich finde das echt genial. Die Vorlesungen sind super verständlich, machen Spaß und es ist einfach nur schade, dass es das mal wieder (noch) nicht aus Deutschland gibt. Vielleicht erleben wir das ja noch. Ich schreib mal Feki.de&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;br&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Der erste Besuch</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-09/</link>
      <pubDate>Mon, 15 Oct 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-09/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der erste Besuch ist wieder sicher in der Heimat angekommen und ich sitze mit leichtem Heimweh und krank im Wohnheim.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittwochs kam E, ich habe sie vom Flughafen in Manchester abgeholt. Donnerstag und Freitag haben wir gemeinsam Leeds erkundet, waren in der Einkaufsmeile, heiße Schokolade trinken, Läden besuchen, auf dem Markt, bei Kirkstall Abbey, und im Stadtmuseum. Das Wetter ist kalt und windig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Samstag waren wir in York - mit fast &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2012/leeds-07/&#34;&gt;gleichem Programm wie zuvor&lt;/a&gt;. Es ist einfach schön dort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag ging es wieder nach Manchester. Vom Flughafen fahre ich sehr traurig zurück nach Leeds. Der Besuch hat starkes Heimweh ausgelöst, die Leichtigkeit ist weg und ich fühle mich wieder wie an den ersten Tagen. Einsam. Die stärker werdende Erkältung macht es auch nicht besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt beginnt auf jeden Fall der spannende Uni-Teil. In zwei Wochen muss die ersten Hausarbeit abgegeben werden und dann kommen die weiteren Schlag auf Schlag. Es ist also Arbeit angesagt. Für heute habe ich mir noch vorgenommen, das Konzept für die erste Hausarbeit weiter auszufeilen, sodass dann eigentlich nur noch geschrieben werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;br&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Die aufregendste Woche, biser</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-08/</link>
      <pubDate>Mon, 08 Oct 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-08/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die aufregendste Woche, bisher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Montag das Ticket fürs Rugby-Spiel abgeholt. Dienstag mit der photosociety unterwegs (Abendessen und Photo-Walk). Mittwoch erst Uni, dann &amp;ldquo;Varsity&amp;rdquo;, eins der größten Sportereignisse in Leeds.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zwei großen Universitäten der Stadt treten hier den ganzen Tag lang in verschiedenen Sportarten gegeneinander an. Leichtathletik, American Football, Badminton, Kricket, Fußball, Golf, Hockey, Schwimmen, Volleyball und so viele mehr. Es gibt Programm den ganzen Tag. Höhepunkt ist dann das Rugby-Match am Abend im Stadion. Ich selbst konnte leider nur Frauen-Volleyball und das Rugby-Spiel sehen, da mich die Uni davor festgehalten hat. Leider haben „wir“ beide Spiele und auch dieses Varsity verloren, es war trotzdem genial! Rugby. Prügeln mit Regeln. Ich hätte die Regeln vielleicht vor und nicht erst nach dem Spiel lesen sollen, dann wäre das nicht alles so „Was ist jetzt passiert? Wieso gibt das jetzt 5 Punkte und das vorhin nur 3? Wieso jetzt doch nur zwei Punkte? Warum ist schon wieder Abpfiff? …“ gewesen. Genial zum Ansehen war es in jedem Fall. Man kam sich da auch ein bisschen gefährdet vor, also nicht vom Spiel, sondern eher weil brutale Sicherheitsbestimmungen im Stadion herrschten, die Fans der beiden Universitäten in gegenüberliegenden Blöcken stehen mussten, Ausgänge in verschiedene Richtungen, nach Möglichkeit kein Kontakt nach dem Spiel, … Geht da wohl öfter mal ein bisschen ab. Klitschnass und durchgefroren am Ende, war es auf jeden Fall ein genialer Tag! Und noch besser: Ich habe meine Fotos an die photosociety geschickt, die sie an die Uni weiter gereicht haben, auf deren facebook-Seite sie nun ebenfalls veröffentlicht wurden. Und so beim durchschauen des Albums möchte ich ganz unbescheiden feststellen, dass meine die schöneren Fotos vom Rugby-Spiel sind ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freitag dann mein persönliches Anti-Highlight. Ich habe einen Blick in die online Prüfungsplattform meiner Bamberger Universität geworfen und siehe da: „Sie sind in diesem Studiengang nicht mehr immatrikuliert (Kein Abschluß [sic] erworben)“. Ähm, was bitte? Scheinbar ist auch nur ein Masterstudiengang betroffen, scheint sich also um einen Systemfehler zu handeln und nicht, wie ich zunächst dachte um die Beurlaubung. Nun ja, E-Mail geschrieben aber keine Antwort bisher. Oh wie ich Universitätsverwaltungen liebe …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Samstag dann noch ein Kurztrip nach Liverpool. Ich fand es unspektakulär aber nett.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntags: Carnage. Das ist eine Party, die im ganzen Königreich diese Woche stattfindet und sich folgendermaßen zusammenfassen lässt: Es gibt ein übergeordnetes Motto (dieses Jahr „pimps and hoes“, also nicht anders als sonst hier) und dazu feiert man in verschiedenen Clubs einer Stadt. In unserem Fall in sechs. Eine Reihenfolge ist angegeben, muss aber nicht eingehalten werden. Das Ticket ist ein T-Shirt, das man am Tag vorher abholt, sich dann noch anpassen kann (zum Motto passend also so viel wegschneiden, dass möglichst viel Haut zu sehen ist, es aber noch als T-Shirt durchgeht), und das auf der Rückseite eine Checkliste für die Clubs und verschiedene Errungenschaften des Abends hat. Hat Spaß gemacht. Schön auch: Start war schon um 20:00 Uhr (man hat ja auch viel vor) aber so konnten wir guten Gewissens um drei den Heimweg antreten und hatten dann auch vom Montag noch was.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Woche bekomme ich dann das erste Mal Besuch. Mal sehen, wie sich das in diesen bescheidenen Verhältnissen hier im Wohnheim arrangieren lässt.&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;br&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>York</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-07/</link>
      <pubDate>Sun, 30 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-07/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wir waren in York. Nicht New York, sondern York.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis Anfang der Woche war die Stadt wohl noch von Hochwasser betroffen, was wir auf der Fahrt teilweise noch sehen konnten, heute jedoch schaut die Sonne zwischen den Wolken hervor und wir genießen einen tollen Tag in dieser angeblich schönsten mittelalterlichen Stadt im Königreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten eine kleine Stadtführung und anschließend etwa vier Stunden Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Ich habe meine &amp;ldquo;übliche&amp;rdquo; Gruppe verloren und mich daher einer Gruppe Französinnen angeschlossen. Zuerst durch den Stadtkern geschlendert, dann den Tower besichtigt, durch die Fußgängerzone und ganz kurz ins Wikingermuseum. Der Eintritt war relativ teuer, viel &amp;ldquo;abschreckender&amp;rdquo; war aber, dass das Museum versucht die Zeit adäquat darzustellen - auch was den Geruch anbelangt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegessen haben wir in einem kleinen Pub und nicht im Empfohlenen. Eine Stunde anstehen für ein Mittagessen finde ich albern, wenn es Alternativen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschluss und Highlight &amp;ldquo;choclate&amp;rdquo;. Ein Schokoladenmuseum mit kleinem Cafe, in dem wir uns bei heißer Schokolade mit Marshmallows und Brownies wieder aufgewärmt haben.&lt;/p&gt;
&lt;br&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;br&gt;
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    </item>
    <item>
      <title>Lake District</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-06/</link>
      <pubDate>Wed, 26 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-06/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Alltag zieht ein. Letzte Woche war ich vor allem in Uni-Veranstaltungen, die mäßig interessant waren. Am Donnerstag stand lud das Austauschprogramm zu gemeinsamem Abendessen und anschließender Headphone Disco. Essen richtig lecker, richtig vielfältig und international. Samosas sind meine neuen besten Freunde. Headphone-Disko war auch eine interessante Erfahrung. Anstatt lauter Musik, hört jeder über Kopfhörer. Ist besonders cool, wenn man in den Raum kommt und mit lauter Musik rechnet, es aber ziemlich still ist und man dann den anderen beim Tanzen zuschauen kann (zu Musik, die man nicht hört). Genial! Das ist so lustig. Und wenn dann noch jemand mitsingt – herrlich. Die Musik war auch richtig gut, sodass wir einen wirklich schönen Abend hatten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Wochenende dann unser erster größerer Trip. Übers Wochenende fahren wir zu viert mit dem Mietwagen ca. 3 Stunden nach Nordwesten in den Lake District, einen der größten Nationalparks im Land. Smartphone sei Dank - sonst hätten wir uns mehrfach verfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Ort in dem wir nächtigen gibt es kein Handynetz und haben so mehr durch Zufall unsere erste - wirklich schöne Wanderung gefunden. Es ging um einen See und dann über einen Hügel mit schöner Aussicht wieder zurück. Fisch &amp;amp; Chips zum Abendessen - und sonntags English Breakfast, um zwei weitere Häkchen auf der Todo-Liste zu setzen. Anschließend kleine Bootsfahrt und am Ufer zu Fuß zurück und wieder heim. Alles in allem ein sehr schönes Wochenende mit vielen Fotos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Montag nun Vollgas Uni. Ich habe die erste Prüfungsleitung eingereicht und sitze nun in der Bibliothek, um mich auf die kommenden Veranstaltungen vorzubereiten.&lt;/p&gt;
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      <title>Die erste Woche</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-05/</link>
      <pubDate>Wed, 19 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-05/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die erste Woche ist rum. Viel ist passiert. Die ersten Routinen kehren ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hausarbeit für das Bamberger Semester ist immer noch nicht fertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hiesige Uni geht langsam und gemütlich los. Bachelor eben. Ich mag, dass die Professoren einfach mit Vornamen angesprochen werden und mit dreckigen Sneakern kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bleibt also viel Zeit das Leben zu genießen. Wir waren in diversen Pubs und Clubs und haben ein paar Eigenheiten des britischen Nachtlebens kennengelernt. Tagsüber am Wochenende Sightseeing. Und ich war zum ersten und vermutlich einzigen Mal beim Squash.&lt;/p&gt;
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      <title>Stundenplan ✅</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-04/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-04/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern waren wir bei der &amp;ldquo;Fresher&amp;rsquo;s Fair&amp;rdquo;, einer Vorstellung aller Hochschulgruppen, die hier &amp;ldquo;Societies&amp;rdquo; heißen. Das ist nicht wie in Bamberg, wo es eine größere Gruppe gibt, die mehrere Aktivitäten organisiert, sondern jedes Thema hat seine eigene Society. Cheerleading, Hiking, Martial Arts, Paintball, &amp;hellip; Die Fair fand in der riesigen Turnhalle statt, die komplett voll mit Menschen, Tischen und lila Luftballons war. Nicht vergleichbar mit den Einführungstagen in Bamberg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wetter war nur so mäßig, dass ich die Kamera umsonst dabei hatte. Ich habe aber bereits gelernt, dass es nie schadet den Schirm mitzunehmen - selbst wenn aktuell die Sonne scheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abends waren L und ich beim &amp;ldquo;International Students Club&amp;rdquo; zu einer Art Pub Quizz in einer Kirche. Wir wurden zweiter Platz. Anschließend Pub Crawl mit den Austausch-Studenten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern dann der universitär spannendste Tag bisher: Bibliotheks- und Kurseinführung. IT-Probleme bleiben weiterhin Bestandteil des Erlebnisses. Meine Stammdaten sind zwar jetzt richtig, aber ich bin nicht als aktiver Student vermerkt und darf mich in keinen Kurs einschreiben. Die Erasmus-Koordinatorin hat eine Engelsgeduld und am Ende haben wir alle einen Stundenplan. Eine schlechte Nachricht für mich: Ich gelte hier wieder als Bachelor und darf auch nur solche Kurse wählen. Die werde ich in Bamberg nicht anrechnen können. Egal. Hauptsache es geht mal vorwärts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Anschluss kaufe ich mir noch mehr warme Klamotten. Es wird kalt.&lt;/p&gt;
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      <title>Der erste Uni-Tag</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-03/</link>
      <pubDate>Tue, 11 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-03/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute war der erste Tag an der Universität. Gemeinsam als WG laufen wir zum Campus und gehen in die jeweiligen Einführungsveranstaltungen. Die war leider nicht so hilfreich, weil die Fragen die dort besprochen wurden, eigentlich schon klar waren und wir für alles detaillierte auf die Erasmus-Koordinatorin verwiesen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://soeren.one/2012/leeds-02/&#34;&gt;Korrektur der Daten im System&lt;/a&gt; hätte ich mir sparen können. Auf dem Studierenden-Ausweis stand es immer noch falsch. Der musste neu gedruckt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittags wieder Hausarbeit für Bamberg. Motivation gering, komme nur langsam voran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Nachmittag gehen wir zu &amp;ldquo;Tee und Kuchen&amp;rdquo; zur Fachschaft und anschließend zu IKEA. Nach leisen Zweifeln stimmt mich dieser Nachmittag doch sehr positiv für die kommenden 100 Tage. Ich habe dort viele Kommilitonen kennengelernt - und vor allem L, die das gleiche wie ich studiert und daher ähnliche (organisatorische) Probleme erlebt. Eine Leidensgenossin.&lt;/p&gt;
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      <title>Der erste Tag</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-02/</link>
      <pubDate>Sun, 09 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-02/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der erste vollständige Tag in Leeds geht zu Ende. Nach den anstrengenden letzten Wochen und wenig Schlaf in der Nacht davor, bin ich tatsächlich über dem Laptop eingeschlafen. Geht ja gut los.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute nochmal in die City, zur Touristeninformation, um mich mit Material zu versorgen was man in dieser schönen Stadt die nächsten Monate so tun kann. Auf dem Weg dorthin bin ich zufällig über den &amp;ldquo;Visa Check-In&amp;rdquo; für internationale Studierende gestolpert. Betrifft mich nicht, da ich als EU-Ausländer als &amp;ldquo;Home Student&amp;rdquo; gelte, aber gut, dass ich dort war, weil uns ein Fehler in meinen im Uni-System hinterlegten Daten aufgefallen ist. Außerdem erfahre ich, dass die erste Uni-Woche in der Regel aus Parties besteht. Klischee 1 erfüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Stadt kaufe ich mir eine Sim-Karte (endlich wieder zu vertretbaren Kosten erreichbar und Internet auf dem Handy), und billiges Plastik-Geschirr (muss ja nur ein paar Monate halten).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachmittags mit der letzten Hausarbeit für das Bamberger Semester angefangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abends stand BBQ auf dem Campus auf dem Programm. Das war eine nette Idee, aber verbesserungswürdig in der Umsetzung. Hungrig und mit mäßiger Laune macht sich unsere WG bald wieder auf den Heimweg und verpasst so die erste Party des Semesters.&lt;/p&gt;
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    <item>
      <title>Leads 1</title>
      <link>https://soeren.one/de/2012/leeds-01/</link>
      <pubDate>Sat, 08 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://soeren.one/de/2012/leeds-01/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es geht wieder los.&lt;/strong&gt; Fünf Jahre nachdem ich nach &lt;a href=&#34;https://soeren.one/tags/australia&#34;&gt;Sydney&lt;/a&gt; aufgebrochen bin, geht es für mich wieder ins Ausland. Wieder in ein Commonwealth-Land, ins Mutterland, ins Vereinigte Königreich. Um genau zu sein nach Leeds. Die dortige Universität wird für das nächste Semester eine Alma Mater sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vorbereitungen waren wieder ein bisschen stressig. Ich war auf Geburtstagen in Dresden, Familie besuchen im Süden, Ausflug mit den Kollegen, habe meine Habseligkeiten in Umzugskartons gepackt, gestrichen, geputzt und bin schließlich ausgezogen. Ade erste eigene Wohnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geflogen bin ich von Berlin. Die Nacht davor kaum geschlafen und daher einen sehr entspannten Flug gehabt. Kaum saß ich auf meinem Sitzplatz bin ich eingeschlafen und erst bei der Landung in Manchester wieder aufgewacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort war dann alles irgendwie wie in Australien. Lauter fremdsprachige Meldungen um einen herum, Personen, die es eilig haben und gar nicht die Werbung an der Wand genießen und schließlich die Grenze. Im Gegensatz zu Australien gehörte ich jedoch dieses Mal zur privilegierten (EU-)Schlange, an der deutlich weniger los war und war nach kürzester Zeit in das Vereinigte Königreich eingereist. Dann noch schnell meinen Rucksack vom Gepäckband geholt, der auch schon bereit lag und mich in die englische Welt begeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr gut von der Uni organisiert, dass direkt vor dem Flughafen &amp;ldquo;Buddies&amp;rdquo; im lilafarbenen Hoddie gewartet und uns empfangen haben. Wir warten noch auf jemand dessen Flug Verspätung hat, dann bringt uns ein Bus zu unseren jeweiligen Wohnheimen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Zimmer ist spärlich, wird für die Zeit aber funktionieren. Wir teilen uns das Apartment zu fünft. Drei englische Erstis, das erste Mal weg von daheim, und zwei Austausch-Studierende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verbringe den Nachmittag damit den Weg in die Innenstadt und zur Uni zu erkunden, mich ein bisschen treiben zu lassen, in der Sonne am Flussufer in meinem Buch zu lesen und schließlich noch ein paar Einkäufe zu erledigen.&lt;/p&gt;
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